Die Gastspiele

Why did the artist cross the road? Hegenbarth trifft Gegenwart — in Leipzig

 

Ort:
Salon Käthe
Käthe-Kollwitz-Straße 56
04109 Leipzig


Tel. + Fax: 0341 4774553
Email: kontakt@galeriekleindienst.de
www.galeriekleindienst.de

Eröffnung: Donnerstag, 29. Juni 2017, 20 Uhr,
mit einer Einführung von Prof. Oliver Kossack, HGB
Laufzeit: bis 5. August 2017

Why did the artist cross the road? Hegenbarth trifft Gegenwart


Diese Ausstellung, eine fruchtbare Kooperation im Frühjahr 2017 zwischen Studierenden des Seminars Kunst zeigen von Prof. Dr. Ana Dimke an der Universität der Künste Berlin, der Künstlergruppe ARTISTS’ PROOF um Prof. Oliver Kossack an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Hegenbarth Sammlung Berlin, wandert nach Leipzig in den Salon Käthe der Galerie Kleindienst.

 

Josef Hegenbarths Palette

Plakat

Ort:

Schleswig-Holstein-Haus
Puschkinstraße 12
19055 Schwerin
www.schleswig-holstein-haus.de

Eröffnung: 08. Juni 2016, 16.30 Uhr
Laufzeit: 09. Juni bis 20. August 2017

Hegenbarths Palette — Grafische Bild-Geschichten

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Hegenbarth Sammlung Berlin und dem Staatlichen Museum Schwerin 

Josef Hegenbarth (18841962) war ein begnadeter Künstler, dem es gelang mit der Zeichenfeder faszinierende Geschichten zu erzählen. Der 55. Todestag und 133. Geburtstag im Juni 2017 sind ein guter Grund, den Maler, Grafiker und Illustrator zu würdigen. Zumal seine letzte Ausstellung in Schwerin vor 43 Jahren stattfand. Der Ausstellungstitel „Hegenbarths Palette  Grafische Bild-Geschichten“ verweist auf das umfangreiche und vielseitige Schaffen des Künstlers. Seine Zeichnungen erinnern zuweilen an Karikaturen oder Comics und strahlen auch für heutige Betrachter eine beeindruckende Frische aus.     

Erstmalig vereint das Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin in seiner Ausstellung zwei hervorragende Hegenbarth-Sammlungen. Vom 9. Juni bis 20. August 2017 werden Originalzeichnungen aus den 1920er bis 1960er Jahren aus der Hegenbarth Sammlung Berlin und dem Kupferstichkabinett des Staatlichen Museums Schwerin gezeigt.

Die Berliner Sammlung kann auf „fabel“hafte und oft humorvolle Tierdarstellungen und Zirkusszenen verweisen. Auch Illustrationen zu Werken der Weltliteratur, denen sich Hegenbarth Zeit seines Lebens intensiv widmete, befinden sich darunter.

Vor allem mit lebensnahen Straßenszenen ist die Schweriner Hegenbarth Sammlung des Staatlichen Museums vertreten. In ihrer Art stehen die Werke George Grosz und Heinrich Zille nahe und weisen Hegenbarth als aufmerksamen Chronisten des Lebens aus.

Die Schweriner Sammlung verbindet eine ganz besondere Geschichte mit Hegenbarth. 1974 richtete der Kunsthistoriker Manfred Franz im Staatlichen Museum anlässlich des 90. Geburtstages des bedeutenden Künstlers eine Ausstellung aus. Zum Dank schenkte die Witwe Johanna Hegenbarth dem Schweriner Kupferstichkabinett einen beträchtlichen Bestand von Hegenbarth Grafiken, die nun im Schleswig-Holstein-Haus ausgestellt werden.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 8. Juni um 16.30 Uhr im Beisein eines Vertreters der Stadt Schwerin und der Leihgeber Jutta und Christopher Breu aus Berlin, sowie des Kupferstichkabinetts Dr. Kornelia Röder statt. Es wird ein umfangreiches Programm geboten. Manfred Franz, Kurator der Hegenbarth-Ausstellung von 1974, hält eine Einführung. Zudem gibt es ein Konzert mit musikalischen Rezitationen zu Hegenbarths Bildern von John Carlson. Der Eintritt zur Vernissage kostet 3 EUR.

Am 10. Juni um 11.00 Uhr findet erstmalig eine Kindervernissage mit freiem Eintritt für Kinder statt. Außerdem bietet das Haus für Schulen Workshops in der Druckwerkstatt an.

Der Ausstellungseintritt beträgt 5 EUR und ermäßigt 3 EUR. Die Eintrittskarte berechtigt zum mehrmaligen Besuch bis zum Ende dieser Ausstellung. Das Haus ist von Dienstag bis Sonntag  von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Unterstützt wird die Ausstellung durch die Stiftung Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.


Moment und Dauer

Einladungskarte, Abb.: Josef Hegenbarth, Geier mit ausgebreiteten Flügeln, um 1938

Ort:

Galerie Parterre Berlin
Danziger Straße 101
10405 Berlin
www.galerieparterre.de

Eröffnung: 29. November 2016, 20 Uhr
Laufzeit: 30. November bis 29. Januar 2017

Die Ausstellung „Moment und Dauer“ zeigt eine konzentrierte Auswahl von Blättern aus dem zeichnerischen Schaffen Josef Hegenbarths und zugleich aus dem Bestand der Hegenbarth Sammlung Berlin. Vorgestellt werden Motiv, Anschauung und der ausgeprägte zeichnerische Stil in der Entwicklung eines Lebenswerkes. Auf der einen Seite bilden die Begriffe Moment und Dauer Pole zwischen der Flüchtigkeit des Augenblicks und dem Bleibenden und Existentiellen, der Substanz. Auf der anderen Seite gibt es in Hegenbarths besten Blättern eine Art Verschmelzung zwischen Moment und Ewigkeit, zwischen dem Einzig-, Eigenartigen und dem Überindividuellen, zwischen Bewegung und Statik, zwischen Vergänglichkeit und Bleibendem. Auch die Wahl von Thema und Motiv ist von diesem Spannungsfeld geprägt, neben Blättern zur Bibel und zum Nibelungenlied, die auf lange Bildtraditionen zurückverweisen, stehen Alltagsbeobachtung und Jetzt-Zeit in Verschränkung und Gegenposition.

Die Ausstellung zeigt zudem Arbeiten von Zeichnern, die durch Biographie oder Generation Bezug zu Josef Hegenbarth nehmen, sowie Blätter von zeitgenössischen Künstlern, die sich mit kongruierenden Themenlagen beschäftigen: Otto Dix, Karl Hubbuch, Heino Jäger, Horst Janssen, Wilhelm Rudolph, Egmont Schaefer, Fritz Wrampe, Laura Bruce, Agnes Grambow, Dieter Goltzsche, Marc Gröszer, Joachim John, Michael Kutzner.

Eine Ausstellung der Galerie Paterre Berlin
in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kabinett e.V.

Rezension Der Wanderer mit Zeichenblock“ von Giacomo Maihofer im Tagesspiegel vom 11. Januar 2017.


Vortrag über Josef Hegenbarth im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg

Flyer

Am Mittwoch, 12. Oktober 2016, 19 Uhr, hielt Karin Barth, die Programmleiterin der Sammlung, im Germanischen Nationalmuseum einen Vortrag. Unter dem Titel "JOSEF HEGENBARTH. EIN FLANEUR ZEICHNET SEINE WELT" berichtete sie über einen überraschenden Fund bei ihrer Recherche im Deutschen Kunstarchiv in Nürnberg 2015.

Hier der Vortrag zum Nachhören.


Prolog

Ort:

Kunsthaus Dahlem
Käuzchensteig 8
14195 Berlin
www.kunsthaus-dahlem.de

Laufzeit: 09. September 2016 bis 09. Januar 2017
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 11 bis 17 Uhr

Die Ausstellung „Prolog“ widmet sich der im Herbst 1946 in Berlin-Dahlem gegründeten Vereinigung deutscher und amerikanischer Künstler, Kunsthistoriker und Kunstfreunde. Heute nahezu in Vergessenheit geraten, war die Prolog-Gruppe in den späten 1940er Jahren die einflussreichste private Kunst-Vereinigung der Stadt. Mit zahlreichen bislang unbekannten Dokumentationsfotos und einer Auswahl von Kunstwerken der beteiligten Künstler werden das Entstehen und die Aktivitäten der Gruppe dargestellt. Josef Hegenbarth war in der ersten von insgesamt drei Katalogmappen der Prolog-Gruppe, mit der Abbildung der Pinselzeichnung „Im Kaffeehaus“ (um 1946) vertreten. Der Verbleib der originalen Zeichnung ist unbekannt. Die Hegenbarth Sammlung Berlin besitzt indes zwei vergleichbare Arbeiten aus dem Jahr 1947. Diese sind in der Ausstellung im Original zu betrachten.

Prolog 1, Zeichnungen und Graphik lebender deutscher Künstler,
ausgewählt von einer Gruppe von Deutschen und Amerikanern in Berlin, Berlin 1947
Prolog 1, Abb. 3: Josef Hegenbarth, Im Kaffeehaus, 1946, Pinselzeichnung
Josef Hegenbarth, Kaffeeausschank, 1947, Pinselzeichnung,
Hegenbarth Sammlung Berlin
Prolog 1, 1947, Titelblatt, Verlag Gebrüder Mann

Städtische Galerie Murrhardt 2015

Eine Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus der Hegenbarth Sammlung Berlin fand in Süddeutschland statt: In der Städtischen Kunstsammlung Murrhardt nahe Stuttgart wurden unter dem Titel „Die Hegenbarths. Köpfe — Comics — Kreaturen“ vom 29. März bis 3. Mai 2015 Arbeiten von Josef Hegenbarth, seinem älteren Vetter, dem Tiermaler Emanuel Hegenbarth, und seinem jüngeren Neffen Johannes Hegenbarth, alias Hannes Hegen, dem Erfinder der DDR Comicserie „Die Digedags“, in einer Gegenüberstellung präsentiert.

Plakat Murrhardt
Plakat Murrhardt